Betrieb

Je nach Anlagenkonzept, kann sich der Eigentümer einer Photovoltaikanlage sicher sein, dass jede erzeugte KW/h entweder selber verbraucht oder durch den Stromnetzbetreiber vergütet wird. Wenn die Photovoltaikanlage errichtet ist, arbeitet diese das ganze Jahr über. Neben den Anschaffungskosten sollte langfristig ein hoher Ertrag mit geringen Wartungskosten nicht vergessen werden.

Kontrollieren Sie die Erträge

Es lohnt sich den erzeugten Strom Tagesweiße zu notieren. So kann die Anlage im Auge behalten werden. Um den möglichen Ertrag zu ermitteln sollte man mit Anlagenbetreibern aus der Umgebung in Kontakt treten, so erfährt man ob die eigene Anlage für Ihre Verhältnisse genügend Strom erzeugt. Der Stromertrag der Anlage kann ermittelt werden, z.B. im Verhältnis mit den aktuellen Einstrahlungsdaten vom Sensor auf dem Dach, der örtliche Wetterstation oder hochgerechneten Solarstrahlungskarten. Eine Ertragsrechnung sollte regelmäßig gemacht werden und kann auf verschieden Weiße gemacht werden.

  • Viele NEG haben einen Datenspeicher für die Betriebsdaten oder einen Störmelder, externe Datenanzeigen.
  • mit dem Internet vergleichen-> Wetterdaten
  • Wartungsvertrag mit dem Installateur.
  • Anbieter bieten auch eine Fernüberwachung an
  • Den Stromertrag mit den Wetterdaten vergleichen. Vorsicht die Daten müssen erst umgerechnet werden (Performance Ratio), am besten ca. 0,80 – 0,85.

Es gibt Messgeräte die die Leistungsfähigkeit der Anlage messen. Solarstrahlungssensor helfen die Effizienz zu vergleichen. Durch Wärmekameras können defekte Module erkannt werden. Welche Qualiätssicherungsmaßnahmen angewendet werden, sollte schon vorher vereinbart werden. Eine regelmäßige Prüfung hilft einen möglichen Ertragsausfall bzw. Fehler zu finden.

Am besten sollte das Betriebsverhalten automatisch überwacht werden.

  • Faktoren für die Ertragsminderung sind oft natürlichen Ursprungs, z.B.:
  • Bäume, Äste, Strommasten, Blätter, Vögelkot, Schmutz, Schnee, Tiere
  • Verschattung durch Bäume und Büsche
  • Kontrolle der Solarmodule durch eine Wärmebildkamera
  • Defekte Verkabelung
  • Durch die Neigung der Solarmodule reinigen diese sich von selbst

Leistungsverlust von Solarmodulen

Ungeachtet der Herstellungsweise und des verwendeten Materials lässt die Leistung von Photovoltaik-Modulen im Laufe der Zeit nach. Auch gleich zu Beginn der Nutzung können die Module an Leistung verlieren. Dies betrifft einerseits günstigere Solarzellen wie Dünnschichtmodule, aber auch Monokristalline Module verlieren in der Regel stärker an Leistung als polykristalline Zellen. Es ist somit ganz wichtig den Stromertrag im laufenden Betrieb zu kontrollieren.