EEG-Förderung

Förderung von Photovoltaikanlagen durch das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)


Der Schwerpunkt der Förderung wird durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) geschaffen, das am 01.04.2000 in Kraft trat und seither mehrmals überarbeitet wurde. Eher zum Nachteil des Käufers gibt es immer wieder Änderungen in der Einspeisevergütung.

Fördermechanismus für Photovoltaik

Dass die Photovoltaik eine zukunftsträchtige Technologie ist, aber gefördert werden muss, war von Anbeginn an klar. Also wurde der Strom aus Solarmodulen seit den ersten brauchbaren technischen Ansätzen in den späten 1980er, frühen 1990er Jahren subventioniert, es gab hierzu ein Vorläufergesetz zum EEG. Wie hoch die Vergütung ausfällt, wird durch das EEG festgelegt, eine Degression war von Anfang an eingeplant.

Der zum Zeitpunkt der Errichtung einer Photovoltaikanlage bestehende Vergütungssatz bleibt 20 Jahre bestehen (Bestandsschutz), sodass heute noch Betreiber 57,4 Cent pro Kilowattstunde erhalten - das war der Satz für eine Anlage bis 10 kW im Jahr 2004. Der Vergütungssatz wurde schrittweise abgesenkt, im Jahr 2012 erhalten Betreiber für eine Anlage bis 10 kW eine Vergütung von 24,43 ct/kWh, ab April 2012 waren es 19,50 ct/kWh sein, die Degression setzt sich weiterhin fort und liegt bei PV-Anlagen mit einem Anschlussdatum ab dem 01.12.2016 bei 12,31 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh).

Der Vergütungssatz unterscheidet sich bei der Anlagengröße und der Freiflächenvergütung. Größere Anlagen (ab 10KW) wurden und werden geringfügiger subventioniert, eine Anlage auf Freiflächen erhält beispielsweise 17,94 ct/kWh. Auch für den Selbstverbrauch erhalten Betreiber eine Einspeisevergütung, welche die Differenz zum Strom aus dem öffentlichen Netz ausgleicht. Dieser Eigenverbrauch soll künftig noch stärker gefördert werden.

Den aktuellen Vergütungssatz finden Sie bei der Bundesnetzagentur unter der Rubrik "EEG-Fördersätze für PV-Anlagen".

Kerninhalte des EEG

Das EEG regelt die Einspeisung von Strom, der durch erneuerbare Energiequellen - Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft, Biogas und Erdwärme - erzeugt wird. Dieser Strom ist von den Netzbetreibern bevorzugt abzunehmen und wird unterschiedlich subventioniert. Die Produzenten erhalten eine Einspeisevergütung, die teilweise über den am Markt zu erzielenden Strompreisen liegt. Damit soll die technologische Entwicklung dieser Energieerzeugung vorangetrieben werden. Ähnliche Gesetze existieren faktisch in allen entwickelten Staaten der Welt, Deutschland nimmt indes mit seinem EEG eine globale Vorreiterrolle ein. Der deutsche Fördermechanismus wurde in rund 90 Staaten oder Bundesstaaten/Provinzen der Welt als Vorlage verwendet, um ähnliche Gesetze auf den Weg zu bringen.
Das EEG fördert die einzelnen Energiearten auf unterschiedliche Weise, Wind- und Wasserkraft erhalten beispielsweise vergleichsweise geringe Subventionen und können dennoch von den Betreibern überwiegend gewinnbringend vermarktet werden. Den im Verhältnis zur Produktion größten Subventionsanteil erhält die Photovoltaik.

Fazit:

Das Eneuerbaren Energien Gesetz (kurz, EEG) hilft die Realisierung von Photovoltaikanlagen attraktiv und lukrativ zu machen. Die Anlagenpreise sinken weiterhin, leider auch der EEG Förderbeitrag, Durch die garantierte Einspeisevergütung hat der PV-Anlagen Besitzer eine Anschluss-, Abnahme- und Vergütungspflicht gegenüber dem Stromnetzbetreiber.
Die Vergütungshöhe richtet sich nach dem Tag der Inbetriebnahme und gilt 20 Jahre + dem Jahr der Inbetriebnahme. Sobald die Anlage auf dem Dach steht, sollte die Inbetriebnahme zeitnah durchgeführt werden.

Für die Vergütung nach EEG ist eine Anmeldung bei der Bundesnetzagentur. erforderlich. Ganz einfach über das Online Meldeportal.