Montage und Installation

Die Montage sollte bei nicht genügend Kenntnissen vom Fachhändler gemacht werden. Schauen Sie in wie weit die Installation im Preis inbegriffen ist.
Neben der Qualität der Anlage sollte auch die Installation fachmännisch durchgeführt werden. Bis 30 KW kann der auf dem Grundstück vorhandene Anschluss genutzt werden.

Montage_einer_Photovoltaikanlage
Bild:Montage einer Photovoltaikanlage

Montage nur vom Experten

Die Anlage sollte sie in Zukunft nur wenig Wartung kosten, achten Sie als Bauherr gleich am Anfang auf Ihre Anlage, damit Sie in Zukunft weniger investieren müssen. Als Bauherr haben Sie ein gewisses Maß an Mitverantwortung, wenn die Photovoltaikanalge montiert wird, über die Pflichten sollten Sie sich im klaren sein.

Die Montage sollte ordentlich durchgeführt werden. Die Anlage alleine arbeitet sehr gut selbständig. Fehlerursachen für eine Ertragseinbußung können aus einer falschen Montage kommen.

Die meisten Photovoltaikanlagen werden mit einem Metallgestell auf die vorhandenn Dachbedekeckung aus Ziegel oder Betonsteinen gesetzt oder die Solarmodule sind komplett integriert und ersetzen die Dachbedeckung.
Für alle Arten von Dächern existieren Befestigungssysteme. Die Montagebausteine sollten aus rostfreien Materialien wie Aluminium oder Edelstahl bestehen. Am besten werde die vorhanden Ziegel durch Befestigungsziegel ersetzt.

Bei einem Neubau oder einer Dachsanierung kann die Photovoltaikanlage in das Dach integriert werden. Ob als Dachaufbau oder Integration die Dachkonstruktion muss auch nach der Montage den Umwelteinflüssen wie Schnee und Stürmen standhalten.

Auch auf den ersten Blick nicht so wichtige Komponenten sollte geachtet werden. Die richtigen Solarkabel, die an Anlagenkonzept angepasst sind. Verlegung in Kanälen oder eine Integration ins Dach. Kurze Verbindungen. Auf den Blitzüberspannungsschutz. Sicherheitseinrichtungen zwischen Netz und Anlage, Sicherungen falls das Stromnetz aus bestimmten Gründen ausfällt.

Im Prinzip unterliegt die Installation einer Anlage dem Baurecht. Die Montage von Solaranlagen die parallel zum Dachaufbau montiert werden sind genehmigungsfrei. Der Bauherr muss trotzdem auf Vorgaben wie den Brandschutz achten. Bei Fragen sollte das zuständige Bauamt kontaktiert werden. Der Bauherr sollte nach dem zukünftigen Bebauungsplan recherchieren. Werden Hochhäuser gebaut. Vorsicht wenn es keine Einschränkungen für Hecken und Bäume gibt. Schattenverursacher sollten nämlich auch in Zukunft vermieden werden.

Der Netzanschluss

Für die Solarstromeinspeisung stellt der Betreiber die Rechnung oder beauftragt den Netzbetreiber mit den Messungen und Abrechnungen. Zuständig für den Anschluss an das Stromnetz sowie die Abnahme ist der Versorungsnetzbetreiber (VNB). Der Netzbetreiber setzt den Einspeisezähler ein. Der Elektroinstallateur (zugelassen) meldet die Anlage dann beim VNB an. Vertreter des Netzbetreibers sollte beim Anschließen der Anlage dabei sein. Ein Inbetriebnahme- und Abnahmeprogramm Protokoll stellt das BSW zur Verfügung.

Stromversorger:
Stromerzeugung - Stromhandel - Netzbetrieb
Der Netzbetreiber bleibt der gleiche.