Standort

Der aus der Sonneneinstrahlung zu erzeugende elektrische Strom ist abhängig von folgenden Umweltfaktoren.

  • Jahreszeit, Wetter und dem Sonnenstand

Das schöne ist, die Sonne lässt sich nicht einfach ausschalten. Jeder Ort auf der Erde ist aber in einem gewissen Winkel der Sonne zugewendet. Damit Solarstromanlagen bzw. Photovoltaikanlagen den optimalen Stromertrag liefern, müssen diese Anlagen auch optimal zur Sonne ausgerichtet sein. Die Sonnenstrahlen müssen einen gewissen Weg zurücklegen um auf die Erde zu treffen. Der Sonnenstand variiert wie wir selber merken den ganzen Tag. In den Sommermonaten sehen wir die Sonne länger am Himmel, in den Wintermonaten eher seltener. Durch die Änderung des Sonnenstands ändert sich der Einfallswinkel der Sonne. Im Winter ist der Einfallswinkel der Sonne viel flacher als im Sommer. Die Sonnenstrahlen haben einen längeren Weg durch die Erdatmosphäre.

Standortwahl in DeutschlandGlobalstrahlungskarte für Deutschland 2016

Es gibt in Deuschland ein Nord - Süd Gefälle. Im Norden kann es ein Jahrespotential an Sonnenleistung von 947 KWh pro 1m² geben. Im Süden bis zu 1359 KWh pro 1m². Diese Daten können aus Globalstrahlungskarten ermittelt bzw. abgelesen werden, ehrhältlich beim Deutschen Wetter Dienst (DWD), siehe linkes Bild. Die Messdaten werden auf ebener Fläche ermittelt. Die Strahlen treffen somit nicht senkrecht auf die Messfläche. Der technisch ermittelte Wert ist in der Praxis schwer zu erreichen. Die Realität ist nicht die Testumgebung. Ein direkter Vergleich mit einer Solaranlage ist somit nicht direkt möglich. Das ganze Jahr gesehen kommen 3/4 der Sonnenenergie in den Sommermonaten (April - September) an.

  • Sommer ca. ¾
  • Winter ¼